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NOS-Untersuchung: warum BSN-Nummern noch online landen
NOS fand Hunderte kommunaler Dokumente mit geleakten Personendaten, darunter 255 mit BSN. Praktische Schritte vor der Veröffentlichung.
Was die NOS-Untersuchung zeigt
Im Juli 2026 berichteten NOS und Nieuwsuur, dass niederländische Gemeinden weiterhin versehentlich Personendaten veröffentlichen, einschließlich BSN-Nummern.
Forscher fanden BSN in 255 Dokumenten. Seit 2018 geschah es noch 99 Mal.
Veröffentlichungsplattformen prüfen den Inhalt nicht
Nach dem IFG/WOO müssen Dokumente veröffentlicht werden; Personendaten müssen zuvor geschwärzt werden.
Veröffentlichungsportale prüfen hochgeladene Dateien nicht automatisch auf sensible Daten.
Drei Fehlermuster in der Schwärzungskette
Visuelle Maskierung statt echter Schwärzung; übersehene IDs in Tabellen und Scans; keine zweite Prüfung vor Upload.
Was die Aufsichtsbehörde erwartet
Die AP betont: BSN dürfen in der Regel nicht veröffentlicht werden. Unbeabsichtigte Offenlegung ist ein Datenleck.
Fünf Schritte vor der Veröffentlichung
Automatische Erkennung, dokumentierte Entscheidung, getrennte Rollen, Stichprobe alter Dokumente, DSB einbinden.
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